Buch ohne E
22. August 2007Im “Ehrensenf” von heute erzählt uns die Christine von einem Buch ohne E, mit dem Titel “Gadsby”. Geschrieben hat dies Buch Ernest Vincent Wright im Jahr 1939. Sprachwissenschaftlich handelt es sich dabei um ein sog. Leipogramm (auch Lipogramm) und ist keine neue Erfindung, denn das erste dieser Art wird auf das sechste vorchristliche Jahrhundert datiert ( Wikipedia ).
Zwar arbeite ich oft und lang am Computer, doch das Verlangen, mir Literatur (in diesem Fall ca. 50.000 Wörter verteilt auf 43 Seiten) am Bildschirm anzutun ist für mich wenig verlockend. Lesen ist für mich Entspannung …und soll es auch bleiben ![]()
In meinem Bücherregal steht nun schon seit vielen Jahren “Anton Voyls Fortgang” geschrieben von Georges Perec im Jahr 1969 und 1986 ins deutsche übersetzt von Eugen Helmlé. Das Buch wurde damals bei zweitausendeins vertrieben, ist aber heute nicht mehr gelistet. Wer also neugierig geworden ist, sollte sich mal in den einschlägigen Antiquariaten umsehen.
Dies Buch zu lesen hat sehr viel Vergnügen bereitet - warum? Ich musste es zweimal lesen ![]()
Beim ersten Mal war ich so sehr darauf fixiert, ein “E” zu finden, dass ich vom Inhalt nichts mitbekam…








