Buch ohne E

22. August 2007

Im “Ehrensenf” von heute erzählt uns die Christine von einem Buch ohne E, mit dem Titel “Gadsby”. Geschrieben hat dies Buch Ernest Vincent Wright im Jahr 1939. Sprachwissenschaftlich handelt es sich dabei um ein sog. Leipogramm (auch Lipogramm) und ist keine neue Erfindung, denn das erste dieser Art wird auf das sechste vorchristliche Jahrhundert datiert ( Wikipedia ).
Zwar arbeite ich oft und lang am Computer, doch das Verlangen, mir Literatur (in diesem Fall ca. 50.000 Wörter verteilt auf 43 Seiten) am Bildschirm anzutun ist für mich wenig verlockend. Lesen ist für mich Entspannung …und soll es auch bleiben :-)
In meinem Bücherregal steht nun schon seit vielen Jahren “Anton Voyls Fortgang” geschrieben von Georges Perec im Jahr 1969 und 1986 ins deutsche übersetzt von Eugen Helmlé. Das Buch wurde damals bei zweitausendeins vertrieben, ist aber heute nicht mehr gelistet. Wer also neugierig geworden ist, sollte sich mal in den einschlägigen Antiquariaten umsehen.
Dies Buch zu lesen hat sehr viel Vergnügen bereitet – warum? Ich musste es zweimal lesen :-)
Beim ersten Mal war ich so sehr darauf fixiert, ein “E” zu finden, dass ich vom Inhalt nichts mitbekam…

YouTube-Filme mit Safari downloaden

25. April 2007

Im Arbeitsalltag benutze ich verschiedene Browser, wenn ich jedoch nur umher surfe, dann ist für mich Safari die erste Wahl da er schlank und schnell ist. Auf der anderen Seite kann man den Apple-Browser auch nicht so umfangreich pimpen, wie dies bspw. bei Firefox möglich ist. Dank eines Tipps bei Mac OS X Hints kann ich (und Sie natürlich auch) nun endlich ganz entspannt mit Safari Filme bei YouTube runterladen. Es geht ganz einfach:

    Wenn Sie die YouTube-Seite mit dem gewünschten Film aufgerufen haben, drücken Sie einfach die Tastenkombination Command-Option-A, worauf sich das Aktivitätsfenster öffnet.

    Suchen Sie dort nach der YouTube-Seite, klicken Sie auf das Dreieck und Sie erhalten eine Liste aller geladenen Dateien.

    Hier müssen Sie nur noch Ausschau nach einer Datei halten, die grö?er als 0,5 MB ist (was für die meisten Videos wohl zutrifft)

    Doppelklicken Sie auf diese Datei (auch wenn sie noch nicht ganz heruntergeladen ist) uns sie wird in das von Ihnen voreingestellte Verzeichnis herunter geladen.

    In Ihrem Downloadverzeichnis finden Sie jetzt eine Datei mit dem Namen get_video, an das Sie noch das Suffix .flv anfügen müssen.

    Fertig.

Den Film können Sie nun entweder mit VLC oder mit QuickTime betrachten (Voraussetzung bei QuickTime ist, dass Sie Perian installiert haben).

crackling noises o.k. – do not correct ! !

6. März 2007

Dieser Satz steht auf dem Label einer alten Who-Schallplatte, ein Hinweis, der mich bis heute nicht mehr los lie?.
Als ich mir ’98/’99 einen Cube zulegte, hatte dieser nur eine Aufgabe – meine ganze Musik auf seiner (damals) fetten 80-Gig-Platte zu versammeln. Die Schallplatten wurden fein säuberlich in Kartons verpackt, der alte Thorens bekam eine Staubschutzhülle, die 1 – 2 mal im Jahr gewaschen wurde (oder auch nicht). Mittlerweile ist alles auf einen Mac mini gewechselt, ein neuer mini (mit FrontRow und noch grö?erer Platte) trödelt noch irgendwo beim Parcel-Service rum. Der Komfort, den digitale Jukeboxen bieten ist einfach genial – für jede nur erdenkliche Stimmung und Situation wird eine Playlist angelegt und nichts kann mehr schief gehen.
Und doch…
Wenn man mit den Beatles, den Lords und den Rattles aufwuchs, dann ist mit der ein- oder anderen Erinnerung auch Musik verbunden (natürlich auch umgekehrt). Darum wurmte es mich schon geraume Zeit, dass ich auf alte Perlen nicht mehr zugreifen konnte. Versuchen Sie mal von Tom Waits Swordfishtrombones, Huatomic Energy von den Slickaphonics, oder gar Hugues Le Bars’ Musiques Pour Malraux irgendwo aufzutreiben – hoffnungslos. Es gibt verschiedene Alben, die, digitally remastered, wieder auf dem Markt sind, aber sorry, das ist nicht das selbe.
Das Problem moderner(er) Verstärker ist, sie kommen nicht ohne weiteres mit alter analoger Technik klar. Abhilfe schafft bei mir jetzt (endlich) ein NAD Phono Preamp PP2, der zudem den Vorteil hat, mit MM- bzw MC-Systemen klar zu kommen. Zwar gibt es auf dem Markt einige USB-Turntables, doch scheint die Qualität derzeit noch etwas fraglich zu sein.
Nebenbei laufen die Yessongs (im iTMS nur als Teilalbum erhältlich) in Dolby Surround – wow, der Klang ist wirklich Klasse, und ich bin wieder gefühlte 16, denn damals besuchte ich Yes feat. Mr. Rick Wakeman in Sindelfingen in der Messehalle :-), mein erstes, wirklich gro?es Konzert!
Der Pegel des Plattenspielers am AUX-Eingang ist zugegeben nicht ganz so hoch, wie der der übrigen Eingänge, stören tut es mich aber nicht wirklich, denn der Spass überwiegt bei weitem und ich kann es wieder “krachen” lassen.

Wer hat’s erfunden?

19. Februar 2007

Nein nein, nicht die Schweizer, auch nicht die von Licola… Und leider liegt auch Reuters falsch, wenn sie schreiben, der iPod und das iPhone sei von Microsoft. Mal abgesehen davon, dass die Redmonder noch nie wirklich innovativ waren. Was mich bei dieser Meldung so unruhig macht, ist die Tatsache, dass sie von einem eigentlich rennomierten Nachrichtenhaus stammt.
Update: Mittlerweile wurde die Meldung entfernt, ob dies wegen des offensichtlichen Fehlers geschah, ist nicht klar. Lapidarer Hinweis auf der Seite: We’re sorry… this story is not currently available

Erinnerungen werden wach

11. Februar 2007

Als ich diesen kleine Werbefilm bei YouTube sah, musste ich mir doch ein paar Lach- Krokodils-Tränen aus dem Augenwinkel wischen, erinnerte es mich doch an meine Zeit als Systemadministrator in einer mittelständischen Werbeagentur. Wohlgemerkt: das Video stellt die gefühlte Problematik aus Sicht des Admin dar, im richtigen Leben waren meine Kollegen, das möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen, sehr geduldig und nachsichtig, auch in extremen Situationen.
Anders war das dann schon mit einem meiner beiden Chefs, das ging dann schon sehr in die Richtung

Wochenende…

17. Dezember 2006

…ist immer die Zeit, in der ich versuche, mit meinem Feedreader ins Reine zu kommen – meist ohne Erfolg. Insgesamt habe ich 243 Feeds abonniert, zu viele um bei allen täglich auf dem Laufenden zu bleiben.
Bei meinem heutigen Ausflug bin ich mal wieder beim Konsumblog gelandet und stolperte über einen Beitrag, der leider einmal mehr mit dem leidigen Thema Abmahnung zu tun hat. Unglaublich, was das für Wellen schlagen kann! Das Saftblog, bei dem bis dato 12 Kommentare schon richtig spitze sind, erlebt einen richtigen Hype nach einer Abmahnung durch Anwälte, die für den Deutschen Olympischen Sportbund e. V. unterwegs sind.
Satte 149 Kommentare (Lesebefehl) wurden abgegeben! Mit dem Ergebnis, dass der DOSB einlenkt nachdem dort endlich mal jemand seinen Kopf einschaltete und feststellte, dass es sich ja nur um einen “kleinen Fisch” handelte.
Ich jedenfalls wünsche dem Saftblog weiterhin viel Erfolg und hoffe, sie geben nicht, wie zunächst angekündigt, auf…!
Bei der Lektüre des o. g. stie? ich in den Kommentaren auch auf das RA-Blog, dort wiederum auf einen sehenswerten Eintrag über Netzneutralität: auch wenn ich Henry Rollins nicht kenne (kannte), der Mann ist mir sympathisch…

Für alle Leckermäuler

7. Dezember 2006

hat die Süddeutsche ein paar Rezepte von Johanna Maier zum Download bereit gestellt. Den passenden Wein kann man auch gleich bestellen?

Gibts nicht? Gibts doch!

30. November 2006

“Zwei DGB-Funktionäre sind in Stuttgart beim Versuch gescheitert, sich
selbst wegen des Tragens durchgestrichender Hakenkreuzsymbole
anzuzeigen. Die Pförtnerin der Staatsanwaltschaft schickte sie mit dem
Hinweis weg, Selbstanzeigen seien nur dienstags und donnerstags möglich.”

im Law Blog weiterlesen

Phishing-Mail unterwegs – mal wieder

14. November 2006

Eigentlich habe ich momentan überhaupt keine Zeit zu schreiben und wenn, dann wollte ich den Freunden der unerwünschten e-Post nur kurz mitteilen, dass sie nochmals nach meiner neuen Adresse suchen müssen, da landet folgende Mail im Briefkasten:

Inhalt der PhishingMail

PhishingMails an sich sind ja nichts Neues, auch wei? jeder, dass Banken keine, ich wiederhole keine E-Mail versenden, in denen aufgefordert wird, irgend etwas zu bestätigen. Da muss jeder stutzen und erst mal das kopf-eigene Programm “Vorsicht!” starten, dann fällt auch umgehend auf, dass der Text aus einem .gif besteht. Einmal mit der Maus über das Bild gefahren, offenbart sich statt der im Bild angegebenen Adresse eine gänzlich andere und zwar

http://www.volksbank.de.vr-web.networld.verther.md/
anmelden.asp

Der Link, der dem Bild zugrunde liegt, lässt sich auch nicht ohne weiteres in die Zwischenablage kopieren.
Auch der Absender macht stutzig: Ein operator-86234322ib@vr-networld.de würde mir sicher keine Mail senden…
Disclaimer: Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Geld- oder Anlageberater oder in vulgo: aufgepasst, liebe Nutzer der schnellen Information, unbedachtes klicken kann ins Auge gehen.

Apple selbstbewusst – Windows endlich sicher

5. April 2006

Während neue Features zu Apple’s nächtem System-Release 10.5 inoffiziell offiziell werden, gibt ein Microsoft-Offizieller Tipps, wie man seinen Rechner am besten von Schädlichen befreit: Festplatte löschen und System neu installieren.
Klingt plausibel, nicht?

und nun das Wetter

10. August 2005

DocBuelle seufzt mit Power und der Michael protokolliert, er trage auch schon einen wärmenden Pullover.
Ich bin so in einen grö?eren Auftrag vertieft, dass ich meine eiskalten Fü?e überhaupt nicht bemerke – aber jetzt, wo ihr das sagt…

Ich glaub, ich warte noch…

5. Mai 2005

Die Idee, mit dem Update auf den Tiger noch zu warten, war glaube ich doch nicht so dumm:
Die Migration zu Mail.app 2.0 ging nicht reibungslos vonstatten. Bei gro?en Mailboxes musste ich beim Aufklappen eines Threads anfangs 10 Sekunden warten, bis eine Nachricht angezeigt wurde. Viel schlimmer ist, dass in fast allen Mailboxes sämtliche Nachrichten doppelt, teilweise auch vier- oder sechsfach vorliegen. Ich hoffe deshalb sehr auf ein baldiges Update der Mailscripts.” schreibt der Michael und ist dabei nicht der Einzige.
Die üblichen Verdächtigen zwitschern auf den Dächern, 10.4.1 ist schon auf dem Weg und soll Mitte bis Ende des Monats mit 35 MB und drei Dutzend Verbesserungen bei uns eintreffen.
So lang kann ich warten.

?berblick verloren?

5. Mai 2005

Passt irgendwie zu diesem Beitrag. Eine “Geschichte der Programmiersprachen” als PDF, präsentiert von O’Reilly.

Dann stimmt’s auch.

Mac: Balast abwerfen

3. Mai 2005

Für alle, die den Tiger schon im Tank haben, möchte ich dieses Tool noch einmal in Erinnerung rufen. Monolingual entfernt alle nicht benötigten Sprachpakete, aber Achtung – lesen Sie das Kleingedruckte: “you should never remove the English language files unless you know what you are doing.”
Rischdisch? ?? Rischdisch!

Ohne U alles nix. Oder DOS?

2. Mai 2005

Wenn heute über Betriebssysteme gesprochen wird, reduziert sich das meistens auf die Abkürzung “W | M | U” – Windows, Macintosh, Unix. Manch einer denkt wehmütig zurück an die alten DOS Zeiten oder an das, was heute nostalgisch Mac Classic genannt wird.
Aber wie sieht das wirklich aus? Wie viele Nicht-Unix-OSe gibt/gab es wirklich? Verschaffen Sie sich einen ?berblick.